Für Informationen zu unserem Angebot und zu Abweichungen bei unseren Öffnungszeiten (z.B. Feiertage oder Ferien) besuchen Sie bitte unseren Online-Katalog. Unser Angebot an e-Books finden Sie auf der Seite des Onleihe-Verbunds libell-e Süd.
Die Bücherei St. Matthias ist eine Institution der Pfarrei, die auf eine lange Geschichte zurückblicken kann. In ihrer aktuellen Form gibt es sie seit 2009: Ein halbes Jahr nach dem plötzlichen Tod der langjährigen alleinigen Leiterin der Bücherei fand sich ein neues ehrenamtliches Team, das die Bücherei fortführen wollte. Nach Renovierung der Räumlichkeiten, Sichtung des Bestands und Einführung eines computergestützten Ausleihsystems konnte die Bücherei im September 2009 neueröffnet werden.
In den vergangenen 10+ Jahren hat sich das Angebot beständig weiter entwickelt: Inzwischen wurden über 1.500 Leserkonten ausgestellt, der Bestand ist von ursprünglich 3.500 Medien auf über 7.000 Medien angewachsen – was angesichts des begrenzten Platzangebots nur deswegen funktioniert, weil zu jedem beliebigen Zeitpunkt rund 2.000 dieser Medien bei unseren Leserinnen und Lesern „unterwegs“ sind. In unserem Online-Katalog kann man sich ein Bild über unseren Bestand verschaffen, der fortlaufend aktualisiert wird. Im Jahr 2019 wurden knapp 30.000 Medien entliehen, 2020 trotz coronabedingter Schließungen nur unwesentlich weniger. Seit 2019 sind wir zudem Teil des Onleihe-Verbunds libell-e Süd und bieten unseren Leserinnen und Lesern Zugriff auf Tausende eBooks, eAudios und ePapers.
Neben dem regulären Angebot an Büchern, CDs, DVDs, Zeitschriften und Spielen gehören auch spezielle Angebote und Veranstaltungen zu unserem Repertoire. Der Buchsonntag im November mit der großen Verkaufsausstellung samt Begleitprogramm ist traditionell unser größter Termin. Aber auch Angebote für Schulen oder Kindertagesstätten stehen regelmäßig auf dem Programm. Seit 2021 nimmt die Bücherei an der Lesesommer-Aktion des Landes Rheinland-Pfalz teil, seit 2022 auch am Vorlesesommer.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch: donnerstags von 15 bis 18 Uhr und sonntags von 11 bis 13 Uhr.
Neuanschaffungen der Bücherei im Februar 2026 – Buchempfehlungen von Christa Breuer-Richarz

Lisa Ridzen: Wenn die Kraniche nach Süden ziehen
Der 89-jährige Bo hat die Kontrolle über sein Leben weitgehend verloren, er ist auf häusliche Pflege angewiesen. Seine Frau lebt in einem Pflegeheim und erkennt ihn nicht mehr. Sein Sohn Hans kümmert sich zuverlässig um ihn, doch die Beziehung ist geprägt von Distanz, Missverständnissen und alten Verletzungen. Bos größter Halt ist sein Hund Sixten, aber auch die Versorgung des Hundes wird schwierig. Jetzt will sein Sohn Hans ihm den Hund abnehmen. Bo reagiert mit Wut und Verzweiflung, beginnt aber auch aus seiner Trägheit aufzubrechen und öffnet sich allmählich wieder für andere Menschen, lernt Hilfe anzunehmen und mehr Verständnis für seinen Sohn zu entwickeln.
Annette Bjergfeldt: Mr. Saitos reisendes Kino
Ich wurde 1927 auf einer Tanzfläche in Buenos Aires gezeugt… So beginnt Litas wundersame Reise mit ihrer schönen Mutter Fabiola, die neben Schuhen vor allem Tango liebt und so manches Chaos anzieht. Dank dieser Eigenschaft sind sie gezwungen, ihre Heimat Hals über Kopf zu verlassen, und landen unplanmäßig auf einer windgepeitschten Insel vor der Küste Neufundlands. Unterschlupf finden sie in einem Seemansheim, das von einer Vielzahl schrulliger Charaktere bewohnt wird. – Eine unvergleichbare Geschichte über das Finden von Familie an unerwarteten Orten, von Herzklopfen und der Liebe in all ihren Formen.
Khider Abbas: Der letzte Sommer der Tauben
Eine Geschichte darüber, wie totalitäre Herrschaft in den Alltag dringt. – Noah ist 14 und Taubenzüchter. Eines Tages flattern seine geliebten Tauben unruhig durch die Lüfte, über der Stadt kreisen Helikopter des Kalifats. Noah erlebt einen Sommer voller Umbrüche. Das Leben seiner Familie ändert sich dramatisch und bald schon steht auch das Leben seiner Tauben auf dem Spiel.
Eine mitreißende Geschichte voller eindringlicher Bilder, mit großer Zartheit und feinem Humor erzählt.
Anne Stern: Die weiße Nacht
Der erste Fall von Lou & König: Ein Nachkriegskrimi, historisch präzise, bewegend und extrem spannend!
Kriminalkommissar Alfred König bekommt es im Hungerwinter 1946/47 mit einer Frauenleiche im Schnee zu tun. Die junge Fotografin Lou Faber hat die Tote in den Ruinen gefunden und trägt mit ihren Fotos unfreiwillig zur Ermittlung bei. Mit ihrer Intuition hilft sie König und ahnt bald, dass hinter seinem Schweigen ein Geheimnis steckt, was sie verbindet.
(Die neue Reihe der bekannten Autorin Anne Stern)
Alena Schröder: Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand ohne Titel
Was, wenn dein Leben eine Leinwand wäre? Und die Schichten von Farbe Schmerz und Glück?
Güstrow, Mai 1945: Die 14-jährige Marlen liegt zusammengekauert in der Schublade einer Kommode in einem verlassenen Forsthaus. Als sie sich endlich befreit, entdeckt sie dort das unscheinbare Porträt einer jungen Frau. Wilma, die Marlen geholfen, hat sich rechtzeitig vor den russischen Soldaten zu verstecken, nimmt die junge Waise bei sich auf.
Auf zwei Zeitebenen wird die bewegende Geschichte zweier Frauen erzählt, deren Leben durch eine unscheinbar wirkende Leinwand für immer verbunden ist.
(Der neue Bestseller von Alena Schröder)





