Erinnerungen zur Kirchweih d. Basilika St. Matthias

13/01/2016

Die Brandkatastrophe in St. Matthias

Darstellung Feuersbrunst in St. Matthias - Gemälde eines unbekanntes Malers (Städtisches Museum Simeonstift, Trier

Aufsatz über die Geschehnisse im Jahr 1783

Von Guido Josef Groß, (verstorb. im Januar 2010)

Der Text und hier insbesondere die schriftliche Darlegung des Originals, ist in der Originalfassung belassen und resultiert aus den sprach-lich/schriftlichen Übertragungen der damaligen Zeit. Beispiel: Hülfe/Hilfe, bzw. Thürme/Türme, usw.


Am 8. September des Jahres 1783 war die Trierer Bürgerschaft zur jährlichen festlichen Prozession vom Dom nach St. Matthias aufgebrochen und am frühen Nachmittag in die Stadt zurückgekehrt. Noch in der Nacht, kurz nach 4 Uhr, wurde sie vom Zündel, der Brandglocke im Turm von St. Gangolf und vom Rasseln der Wagen der Feuerwehr über das Pflaster der Gassen jäh aufgeschreckt. Nach dem Süden der Stadt hin gewahrte man glutrot aufzuckenden Feuerschein am Himmel: die Kirche des Apostels Matthias, des Schutzpatrons der Diözese, stand in hellen Flammen (Abb.1 und 2).

Ansprache zum Jahreswechsel 2015/2016

Ansprache

... zum Jahreswechsel 2015/2016 in der Pfarrei St. Matthias Trier 

  • Jahresschluss Herz Jesu 17.00 Uhr,
  • St. Valerius 18.30 Uhr,
  • Neujahr St. Matthias 11.30 Uhr  

 

Liebe Schwestern und Brüder, 

keine Sorge – es gibt keine Konkurrenz zur Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin, kein Jahresrückblick wie im Fernsehen oder in den Zeitungen.  Ich schaue mehr auf die kleine Welt der Pfarrei St. Matthias und auf das, was sich in den letzten Wochen und Monaten hier ereignet hat.  


Alles wie bisher - Dank

Der ein oder andere wird sich verwundert die Augen reiben: Hat sich hier etwas verändert? Eigentlich ist alles geblieben wie bisher. Sicher, am Altar stehen ab und zu ein paar neue oder auch „ältere“ Gesichter, es gibt schon mal kleine Unklarheiten hier und da, aber sonst? Alles wie bisher! 

Ich muss zugeben, dass ich darüber sehr froh bin: die große Katastrophe ist ausgeblieben, Gottesdienst und Gemeindeleben gehen mehr oder weniger weiter wie bisher.  Unter anderem auch deshalb, weil viele Leute sich nicht beirren lassen, sondern einfach gut und zuverlässig weiterhin ihren Dienst tun – öffentlich und im Verborgenen.  Denen möchte ich heute von Herzen für ihre Arbeit danken. Vielleicht gehören Sie ja durch den ein oder anderen Dienst dazu…  Ich freue mich auch darüber, dass wir diesen Dank auch ganz leibhaft zum Ausdruck bringen – mit unserem Mitarbeiter-Abend am 17. Januar, dem Kirchweihfest der Matthias-Basilika! Ich hoffe, dass ich da viele von Ihnen wiedersehen werde.  

Auftaktsingen Seniorenchor St. Matthias

02/01/2016 17:00

„Schön, dass dies nun möglich ist ..Seniorenchor St. Matthias beim ersten Debüt in der Kirche Herz-Jesu

Seniorenchor St. Matthias gibt erstes Debüt in der Trierer Herz-Jesu Kirche

„Kommt lasset uns anbeten“. Unter dem bekannten Liedvers fand der erste Gottesdienst in Herz-Jesu im Jahr 2016 statt. Es sind aber auch die ersten Melodien, die die ca. 25 Sängerinnen und Sänger des neugegründeten Seniorenchores der Gemeinde präsentieren. Eine neue Gruppe, welche die Chorlandschaft in St. Matthias bereichert.

„Zum ersten Mal ist der von Jutta Thommes gegründete Seniorenchor der Pfarrei St. Matthias bei uns. Schön, dass sie ihren ersten Auftritt - hier bei uns in der Herz-Jesu Kirche - feiern. Herzlich willkommen! Es ist uns eine Ehre, dass sie unseren Gottesdienst hier mitgestalten“, so Dechant Ralf Schmitz in seinen begrüßenden und motivierenden Worten zum Auftakt in einer gut besuchten Herz-Jesu-Kirche.

Neujahrsgrüße

Auf ein Neues !

Vielen Dank allen Leserinnen und Lesern, die im Jahr 2015 die Geschehnisse in St. Matthias auf unseren Online-Medien verfolgten.

Die vielen Rückmeldungen sind Motivation genug, um auch im Jahr 2016 weiter über die kleinen Großartigkeiten und großen Kleinigkeiten aus unserer Kirchengemeinde zu berichten.

Eins besonderer Gruß geht auch an die Menschen, welche sich von weit entfernt über das pfarrliche Leben in Trier-Süd und Feyen/Weismark erkundigen und somit unserer Gemeinde verbunden bleiben.

Wir wünschen Ihnen ein gutes Jahr 2016, verbunden mit dem Segen unseres Herrn!

Machen Sie`s gut und bleiben Sie bitte gesund!

 

Ihre Internet-Redaktion

www.st-matthias-trier.de

 

Foto: Macht die Türen auf ! Herz-Jesu Kirche, Trier

(Th. Lehnart)

Weihnachtliche Chormusik mit der Capella poetica und Prof. A. Müller-Kranich (Orgel)

03/01/2016 16:00

Capella Poetica

Diakon mit Zivilberuf

Bruder Clemens MariaBruder Clemens Maria an seinem Arbeitsplatz im Krankenhaus

... privat besucht!

Vom Dialekt her steckt man ihn nicht in die hiesige Region. "Eher so in den Bereich Speyer?", tastete ich mich mal behutsam an den neuen Mattheiser Diakon heran. „Knapp daneben!" entgegnete Bruder Clemens-Maria lachend. „Ich bin als 4. Kind in Heidelberg geboren und verbrachte in St. Leon meine Schulzeit, bevor ich dort den Gärtnerberuf erlernte". Die südliche Kurpfalz prägte dabei die Sprache.

Bereits mit 19 Jahren ist er bei den Barmherzigen Brüdern von Maria-Hilf in Trier eingetreten. Und genau dort befinden wir uns nun im Gespräch: Bruder Clemens-Maria hat mich an der Pforte des Trierer Brüderkrankenhauses abgeholt und führte mich über verzweigte Wege zu einem der Aufenthaltsräume der Glaubensgemeinschaft.

Zwei große gemütliche Sessel warteten bereits auf uns und boten Platz für das kleine Interview in einem Gemeinschaftsraum des Klosters, wo eine Tischtafel, sowie eine geräumige Küche gesellige Runden zulassen können:

Gereimte Zeitgeschichte aus unserer Pfarrei

Weihnachten in Barbeln!St. Barbara ca 1905: Schulgasse

Das kleine Fischer- und Schifferdorf Barbeln oder St. Barbara (Foto) zählte seiner Zeit zu den Vororten von Trier und heute zum Gebiet unserer Kirchengemeinde.

Der Name resultiert vom gleichnamigen Kloster, was im 12 Jahrhundert dort gestanden hat (Heute Speestraße im Bereich Herz-Jesu).

Das nachstehende Gedicht von Frau Greta Hennen möchten wir unseren Leserinnen und Lesern nicht vorenthalten:

Die Verse erinnern an eine Zeit, wo die Menschen mit bescheidenen Wünschen glücklich waren.

Weihnachten 2015

Die "Zeit der Stille" ...

.. geht schnell vorbei und dann wird es auch wieder ruhiger!

Derzeit ist in unseren Kirchen eine Menge los. Vielleicht suchen Sie bewusst Ruhe an den kommenden Tagen? Trotz der vielen Gottesdienste und Andachten in der anstehenden Weihnachtszeit, bieten unsere Gotteshäuser noch ausreichend Platz und Zeit zum "Innehalten". Einfach mal hinsetzen und nur für sich alleine sein!

OK ... ganz alleine geht es nicht so ganz, denn da ist noch jemand im Hause. Aber er wird sie nicht stören. Es sei denn Sie sprechen ihn an und lassen sich auf einen Dialog ein. Das nennt man dann Beten! Seien Sie sich sicher: Sie sind willkommen. Egal woher sie kommen, warum sie da sind und wie sie aussehen oder gekleidet sind! Und das nicht nur an Weihnachten!

Jugendgottesdienst

12/12/2015 17:00

... ein Fest !

"Wie früher ..." kommentierten nicht wenige Erwachsene wehmütig und dennoch begeistert den Jugendgottesdienst am 3. Adventssamstag in der Trierer Herz-Jesu-Kirche!

 

Unter dem Leitwort "Gemeinsam wird`s ein Fest" orientierten sich die Jugendlichen unserer Pfarrgemeinde am Werbeslogan eines großen Möbelhauses. Mit einem kurzen Rollenspiel beleuchteten sie in einer vollbesetzten Kirche - absolut real - die Situation und Wertvorstellungen in der Weihnachtsvorbereitung, so wie diese sich in vielen Familien abspielt.

Pfarrverwalter Ralf Schmitz, welcher den Gottesdienst zusammen mit Diakon Bruder Clemens-Maria zelebrierte, unterstrich in seiner Ansprache das Anliegen der Jugendlichen: "Jesus feiert mit den Menschen die da sind und nicht mit denen die wegbleiben. Und Jesus will das Weihnachtsfest feiern! Egal wie die derzeitigen Rahmenbedingungen aussehen."

Ruhestandsgeistliche in Trier-Süd - Kurzportrait

Paul Joh. Mittermüller

... Pfarrer in Ruhe

Ein kurzweiliger Vormittag in der Trierer Speestraße.

Wer bei Paul-Johannes Mittermüller einen Besuch abstattet, muss erst mal durch den alten Jesuitengarten schreiten. Jedoch ist von diesem nichts mehr zu sehen, denn dort stehen seit Anfang des letzten Jahrhunderts die Häuser der Speestr.

Ob es ein Zufall ist, dass er dort hingezogen ist, fragte ich den Ruhestandsgeistlichen? „In der Tat war mir das mit dem Jesuitengarten nicht bekannt, aber ich bin bekennender Fan des Jesuiten Prof. Friedrich Spee von Langenfeld und somit war es vielleicht eine Fügung! Der Entschluss nach Trier-Süd in die Speestr. zu ziehen, hatte aber pragmatische Gründe.“

Unruheständler unterwegs

Weinprobe

Jahresabschluss der Unruheständler

Am 3. September trafen sich 15 "Unruheständler" im Weingut Wahlen in Trier-Feyen, um bei einer Weinprobe das Veranstaltungsjahr abzuschließen.

Von Frau Wahlen vorgestellt, wurden etliche Weine - beginnend mit einem Begrüßungssekt - verkostet und bei einigen schmackhaften "Häppchen" eine lebhafte Unterhaltung geführt. Der Vorschlag eines Mitgliedes uns in "Unruhestifter" umzubenennen, erheiterte zwar alle, wurde aber nicht umgesetzt.

Wir verabschiedeten uns bis ins nächste Jahr.

Unruheständler unterwegs

Lederfabrik Rendenbach

Zu unserer diesjährigen Herbstveranstaltung am 01. September trafen sich 30 "Unruheständler" in der Karthäuserstraße, auf Einladung des Unternehmers und Inhabers der Lederfabrik, Hanns Rendenbach, die "wohlriechende" Produktionsstätte zu besichtigen.

Herr Rendenbach berichtete, dass sein Vorfahre, Johannes Rendenbach, die Gerberei 1871 gegründet habe - unter 60 Gerbereien Triers. 1944 wurde die Fabrik durch Luftangriffe zerstört, da die Tiefgruben für das traditionelle Eichenlohe-Verfahren aber weitgehend unbeschädigt waren, konnte 1948 die Produktion wieder aufgenommen werden. Er selbst sei nun in der vierten Generation im Unternehmen tätig. Man habe sich als letzte der ehemaligen 60 Gerbereien in Trier auf höchstwertige Ware spezialisieren müssen, um dem Kostendruck aus Asien und Südamerika standhalten zu können. Dies sei nur durch die extrem lange (über ein Jahr) und arbeitsintensive Verarbeitung in Eichenlohe-Gruben und langen Trockenphasen zu erreichen. Auch der emeritierte Papst, Benedikt XVI, trage in München gefertigte Schuhe mit seinem Leder, natürlich in Rot.

Euchariusfest 2015

08/12/2015
09/12/2015

Euchariusfest in St. MatthiasFoto: Lehnart

Gemeinsam mit Vertretern des Domkapitels und Bischof Stephan Ackermann werden die Mönche von St. Matthias und die Pfarrei am Mittwoch, dem  9. Dezember, das Euchariusfest in der Krypta der Basilika feiern.

Gemeinsam mit Valerius und Maternus war Eucharius der Legende nach um 250 n. Chr. in den Norden von Rom ausgesandt worden, um das Christentum nach Trier zu bringen. Die Bischofsgräber und die Reliquien des Apostels Matthias in der Krypta belegen, dass die Kirche Triers unmittelbar auf dem Grund der Apostel steht. In St. Matthias finden sich von daher die Wurzeln der christlichen Kirche im Bistum Trier. Bereits seit mehr als 1700 Jahren dient der Bering als Grablege und dort ist auch einer der ältesten Friedhöfe der Stadt, einer der wenigen, wo seit mehr als 2000 Jahren ununterbrochen Menschen ihre letzte Ruhestätte finden.

Cäcilienfest 2015 in St. Matthias, Trier

01/01/2014 00:00

V.l.n.r. Ralf Schmitz (Pfarrverwalter), Kathrin Knieps-Vogelgesang (5 Jahre); Hedi Lehnart (Chorsprecherin), Claire Köster (10 Jahre), Jutta Thommes (Kirchenmusikerin)15 Jahre!

SINGFLUT ehrt zwei Jubilarinnen

Das diesjährige Cäcilienfest und die damit verbundene kleine Feierstunde nach dem Kantatengottesdienst am 1. Advent, war ein schöner Anlass um sich bei den vielen Menschen zu bedanken, welche für die schöne Musik in unserer Kirchengemeinde sorgen. Sei es in den Gottesdiensten, bei Konzerten, sei es an der Orgel oder an einem anderen Instrument oder in den Chören.

Diese Kinder, Jugendliche und Erwachsene spenden Zeit! Einerseits für sich selbst, denn Singen macht nicht nur Spass, Singen entstresst, fördert Gemeinschaft, Gesundheit und Sozialkontakte.

Andererseits bereichern die Menschen in unseren Chören mit ihrem Gesang die liturgischen Handlungen und Konzerte in unseren Gotteshäusern.

Seniorenchor

04/12/2015

Seniorenchor

Haben auch Sie Lust am Singen? Anmeldekarten liegen in den Kirchen und im Pfarrbüro.

Wir suchen weiterhin Damen und Herren, zum Mitsingen im SENIORENCHOR !

 

  • Wer hat Freude am 'Gemeinsamen Singen und Gespräch'?
  • Wer singt gerne beim 'Offenen Singen' mit? 
  • Wer möchte gerne 'Alte Lieder von Früher' singen?
  • Wer möchte gerne die Gesänge aus dem 'Neuen Gotteslob' singen können?
  • Wer hat schöne Lieder, die er mitbringen möchte? 

 

Wo? 

Im Euchariussaal / Pfarrzentrum St. Matthias, für Rollstuhlfahrer geeignet.

Alle anderen Angaben entnehmen Sie bitte dem Plakat und der Wahlkarte!

3. Advent

Weihnachten

Gottesdienste und Andachten in unseren Kirchen

Kirchenmusik

im Dezember

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